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Wat is nee Biwak...
Laut Brockhaus ist ein Biwak ein Lager im Freien (auch in Zelten oder Hütten), besonders von Soldaten oder Bergsteigern. Uniformen trugen die rund 400 Gäste beim 6. Biwak des Hitdorfer Dreigestirns am Samstag auch, Zelte oder Hütten waren in der großen Halle der Firma Brinkschulte aber nicht zu sehen. Die RP sprach mit Karl-Heinz Hüll, einstiger Bauer und Schatzmeister der KG Hetdörper Mädche un’ Junge vun ’93 e.V., und Hans-Josef Sanner, Ex-Schriftführer über die Wurzeln und Bedeutung des Hitdorfer Biwak.
Was bedeutet denn ein Biwak im Karneval?
Hüll Es ist ein Treffen verschiedener karnevalistischer Ordensträger, Tollitäten und Dreigestirne und soll der Beziehungspflege zu anderen Vereinen und Gesellschaften dienen.
Und wo kommt das Hitdorfer Dreigestirn ins Spiel?
Sanner Das ist von Anfang an dabei, denn dieses Biwak wird komplett vom Dreigestirn organisiert. Prinz, Bauer und Jungfrau stellen die Gästeliste auf, laden ein, organisieren die Auftritte, kümmern sich um die Sponsoren. Sie organisieren das Biwak von A bis Z.
Wann gab es denn das erste Biwak in Hitdorf, und wie ist es zustande gekommen?
Hüll Das Dreigestirn von 1990/2000 kam aus den Reihen der Feuerwehr und hatte die Möglichkeit, dieses traditionelle Treffen unter Freunden im Feuerwehrhaus zu veranstalten. Damals hieß es aber noch Frühschoppen. Ab dem nächsten Jahr wurde es dann ein Biwak in einer Kfz-Werkstatt, wo das Essen auf Hebebühnen stand und der Werkstattbetrieb von Montag bis Freitag lahmgelegt wurde, seit sechs Jahren findet es hier in dieser Halle statt.
Und warum ist es eine Veranstaltung nur für geladene Gäste und nicht öffentlich?
Sanner Das Biwak ist im Laufe der Jahre immer mehr gewachsen. Statt anfangs maximal 50 Gästen sind es jetzt knapp 400. Wenn man zu dritt diese Veranstaltung auf die Beine stellt und dafür einsteht, kann man unmöglich die Verköstigung für 1000 Besucher organisieren. Das geht ja alles auf Privatkosten des Dreigestirns sowie über die Spenden. Claudia Proske führte das Gepräch Quelle: Verlag: Rheinische Post Verlagsgesellschaft mbH Publikation: Rheinische Post Opladen Ausgabe: Nr.9 Datum: Montag, den 12. Januar 2009 Seite: Nr.9
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